Tierakupunktur

Akupunktur ist eine chinesische Therapiemethode, die unter Verwendung physikalischer und/oder chemischer Reize an genau definierten Hautarealen heilend auf den Organismus einwirkt.
Das Ziel der Akupunktur ist die Harmonisierung des energetischen Gleichgewichtes.

Ein Schmerz, den ein Tier verspürt, wird über elektrische Impulse zum Rückenmark, danach zum Zwischenhirn und anschließend zum Großhirn geleitet. Durch das Stechen einer Akupunkturnadel werden chemische Stoffe freigesetzt. Die elektrischen Impulse gelangen hier auch zum Rückemark, führen aber zu einer Hemmung der elektrischen Erregbarkeit. Der Schmerzreiz gelangt nicht mehr in voller Intensität zum Großhirn und wird nur noch vermindert oder gar nicht mehr wahrgenommen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es den Begriff Krankheit nicht. Hier spricht man von einem Ungleichgewicht der Körperenergien. Unter Gesundheit versteht die TCM die Fähigkeit, ein energetisches Gleichgewicht zu halten.

Bei der Behandlung wird der Organismus ganzheitlich betrachtet. Es werden z. B. Körperfunktionen, Gerüche, Zungenbeläge, Körpertemperatur, aber auch Emotionen erfasst, um daraus den Grund des Ungleichgewichtes zu ermitteln.


Die Akupunktur kann auf fast allen Gebieten angewandt werden, z. B. bei: 
- Atemwegserkrankungen
- Durchfall
- Verstopfung
- Stoffwechselstörungen
- Headshaker-Syndrom
- Leistungsabfall
- Appetitlosigkeit
- Schmerzen der Extremitäten, der Hüfte und der  
   Wirbelsäule
- Hauterkrankungen/Juckreiz
- Augen- und Ohrerkrankungen
- nach Operationen
- Angstzuständen, Aggressivität
- Entgiftung nach Medikamenteneinnahmen und 
   Wurmkuren

Die Akupunktur darf nicht eingesetzt werden bei:
- Tumoren
- Trächtigkeit
- irreversiblen Schäden
- extremer Abwehrschwäche und Mangelzuständen
- Infektionskrankheiten
- Fohlen und Welpen